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Autor: bergleidenschaft

Berge und Sport stellten schon im Kindesalter eine wesentliche Lebenskomponente dar. Ich entwickelte demnach schon sehr früh eine große Leidenschaft für Bergsportarten, speziell für das Skibergsteigen. Aufgrund der anhaltenden Monotonie, welche diese Sparte mit sich brachte, war ich auf der Suche nach etwas Abwechslungsreicherem und kam folglich auf den geschmack des Kletterns. Nachdem ich mit 17 Jahren meine erste alpine Route geklettert bin, war mir bewusst, dass das der perfekte Ausgleich für mich ist. Aus diesem Gelegenheitshobby entwickelte sich jedoch sehr rasch eine Leideschaft, welche für mich bis heute aus meinem Leben nicht mehr wegzudenken ist. Aus diesem Grund enstand der Antrieb, meine Erlebnisse, Erfahrungen und besten Momente mittels Photos und Berichten zu teilen, und euch so manche Touren mit hoffentlich nützlichen Infos schmackhaft zu machen. In diesem Sinne: berg heil, und viel Spaß beim Nachklettern!
White Crack-Colodri

White Crack-Colodri

White Crack-Colodri: Nach einer 7-monatigen Verletzungspause (Schulter- OP, Knie) bekam ich endlich das „GO“ und konnte meine Klettersaison 2018 nun endlich starten: Nach einem 1-wöchigen Aufenthalt in den Südtiroler Dolomiten musste der Standort wetterbedingt nach Arco verlegt werden. Trotz durchschnittlicher Temperaturen von +35 Grad konnten wir auch dieses Mal einige sehr lohnende Routen unter anderem am Coldodri klettern. Unter diesen befand sich auch der Riss-Klassiker „White Crack“, welcher die Ostwand des Colodris durchzieht. Die Route „White Crack“ verläuft in den…

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Zanzara-Pfeiler-Colodri

Zanzara-Pfeiler-Colodri

Zanzara-Pfeiler-Colodri: „Lange Zeit war dieses Meisterwerk aus freiklettertechnischer Sicht das Maß aller Dinge“. Der Zanzara-Pfeiler stach mir bereits bei meinem ersten Arco-Trip ins Auge: steil, ausgesetzt und wild. Im September 2016 war es dann endlich soweit: Einstieg um 09:00 Uhr. Die erste SL eignet sich perfekt zum Warmklettern, bevor es in die erste Risslänge geht. Ich übernahm den kompletten Vorstieg in dieser Tour,  wobei meine Unterarme gleich zu Beginn in der ersten 6b+ Länge einen ordentlichen Pump erfuhren. Meiner Meinung…

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Spaltenzone

Spaltenzone

Spaltenzone in der großen Buchstein Südwand Nachdem Patrick und ich uns nach unserm 22- tägigen Klettertrip  einige Tag zur Regenration gegönnt hatten, war klar, dass es Zeit für eine Tour in unserer Heimat, dem Gesäuse, zu klettern. Mit von der Partie war natürlich auch das dritte „Bandenmitglied“: unsere Ausdauermaschine namens Martin, kurz „Mescht“. Hinsichtlich der Tourenauswahl stand fest, dass wir uns aufgrund der momentanen Temperaturen besser südseitig aufhalten sollten. So einigten wir uns auf die Südwand des großen Buchsteins, wo…

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Diretissima Los Pilati

Diretissima Los Pilati

Mit der Diretissima Los Pilati verbinde ich sowohl positive, wie auch negative Erinnerung. Beginnen werden ich jedoch mit den schönen Seiten der Diretissima Los Pilati : Immer wieder begeistert mich die markante Form des Piccolo Dains, welcher sich einsam über dem Ort Sarche erhebt, und der einem mit seiner steilen, gelben Südost-Wand wahrlich ins Auge sticht. Der 971 Meter hohe Dain hält sowohl für Alpin- als auch für Sportkletterer eine große Auswahl an Touren bereit: ob alpine Sportkletterrouten bis zum 9….

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Neue Ostwand Schubert

Neue Ostwand Schubert

Die Neue Ostwand Schubert ist definitiv ein weiteres Schmanker in der Fleischbank-Ostwand! Der mittlerweile sehr gut versicherte „Koasa-Klassiker“ bietet trotz einiger brüchiger Passagen sehr lohnende, jedoch fordernde Kletterei. Die Linie (Neue Ostwand- Schubert)verläuft zentral durch die überhängende Wandzone. Der obere Teil verläuft durch Risse, Verschneidungen und Platten (mehrer Ausstiegsvarianten möglich) Die Crux in der ersten Seillänge startet mit einer wunderschönen Platte, welche anschließend in einen kraftraubenden, teils überhängenden Riss übergeht. Pump garantiert. Die Absicherung der ersten SL ist einwandfrei (mehrer…

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Direktes Dreierradl-Festkogel

Direktes Dreierradl-Festkogel

Nach meiner 4-wöchigen Zwangspause aufgrund einerMeniskus-Operation war es nun  endlich soweit: die erste Klettertour stand an. Hinischtlich der Tour entschieden wir uns für die Festkogel-Südwand: Direktes Dreierradl Aufgrund der perfekten Absicherung mit Bohrhaken und der realtiv kurzen Kletterlänge (250m) war diese Linie perfekt für den Einstieg. Trotz der gemäßigten Temperaturen erwies sich das „dir. Dreierradl“ als beeindruckend schöne sowie elegante Linie, welche sich durch hervorragende Platten- und Piazrisse charakterisiert.

Festkogel-Mordillo

Festkogel-Mordillo

Traumhaft schöne Kletterei in perfektem, waserzerfressenem Fels. Die Mordillo in der Festkogel-Südwand bietet definitv alles, was das Kletterherz begehrt. Die Erstbegeher sicherten die Linie fast ausschließlich mit mobilen Sicherungsmitteln ab. Respekt und Hut ab vor dieser kühnen Erstbegehung! Facts Mordillo: UIAA: 7 (6+obl.) Wandhöhe: 350m Exposition: Süd Ausgangspunkt: Kölblwirt, 880m Erstbegehung durch F. Bräuer, G. Schornsteiner, 9.9.1983 Sportklettercharakter, senkrechte Wandklettere, jedoch weitere Hakenabstände  kurzer Piaz Ausstieglänge,in welcher die Moral noch ein letztes Mal unter Beweis gestellt wird 😉

Festkogel-Letzte Ölung

Festkogel-Letzte Ölung

Letzte Ölung Die letzte Ölung ist eine super schöne und mittlerweile ganz gut abgesicherte Sportkletterroute. Teilweise weitere Hakenabstände und zwingende Kletterstellen! Alle Stände und Zwischenhaken perfekte Niro Schwerlastanker! Sehr viele Platten und Wasserrillen in perfektem Fels! Für moralisch gefestigte 10 Expressen. Facts- letzte Ölung Wandhöhe: 300m Exposition: Süd Ausgangspunkt: Kölblwirt, 880m Ausrüstung: 10 Expresen, evtl. kleine Cams Erstbegehung durch  Franz Bräuer und R. Lintner 1984 im Freikletterstil ohne Bohrhaken!!! Sportklettercharakter, senkrechte Wandklettere, jedoch weitere Hakenabstände   

Planspitze-Optima

Planspitze-Optima

Während der Heimfahrt von unserem 6-tägigen KLettertrip im Frankenjura befassten wir uns wie üblich mit der Tourenplanung für die restlichen Urlaubstage. Schnell eiginten wir uns auf die „Optima“ in der Planspitze-Nordwand. Schon öfters wurde mir von dieser Linie vorgeschwärmt, weshalb ich mich natürlich selber davon überzeugen wollte. Nach einem 1,5 stündigem Zustieg über den „Höllersteig“ erreichten wir die Einstieg der Optima bei der nischenartigen Höhle (Umziehplatz). Die ersten beiden Seillängen (jeweils 7) führen zuerst über eine Platte und folglich entlang…

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