Tête d´Aval-Ranxerox

Tête d´Aval-Ranxerox

Ranxerox

Bei der Ranxerox soll es sich angeblich um die schönste Linie auf dem mächtigen Felsklotz, dem Tête d´Aval, handeln. Somit war klar, dass wir uns ein eigenes Bild von dieser hoch gelobten Route machen mussten. Diese Erwartungen wurden sowohl im unteren als auch im oberen Teil zur Gänze erfüllt:

Die erste Seillänge startet im oberen 7. Schwierigkeitsgrad, was uns bei den vorherrschenden Temperaturen ziemlich forderte. Die anschließende Länge quert zuerst 5 Meter nach links und führt anschließend über ein kleines Dach (7-), woraufhin es über eine steile  Platte zum zweiten Stand geht. Weiter gehts über traumhafte Platten und Verschneidungen.
Die Linie wird durch einen großen Absatz unterbrochen (von wo aus man bequem über die „Hebdo“ abseilen könnte).
Die Crux befindet sich anschließend in der 6.SL: Zuerst plattig, dann steil über eine Wulst (8) und anschließend weiter durch Verschneidung zum Standplatz. Dank der logischen Griff- und Trittfolge und der relativ guten Absicherung gelang mir auch diese SL onsight.
Die nachfolgenden Längen boten erneut herausragende Kletterei (meiner Meinung nach stellen die letzten 5 SL die schönsten dar).
Um diese noch ausgiebig genießen zu können, sollten ausreichend Kondition und ausreichendes Stehvermögen vorhanden sein.
Fazit: Vorwiegend klettert man an Leisten und Aufliegern in steilem Gelände, Tropflöcher, Risspassagen und Verschneidungen lockern das Ganze auf.

. Um diese noch ausgiebig genießen zu können, sollten eine gute Kondition und das nötige Stehvermögen vorhanden sein. Vorwiegend klettert man an Käntchen und Aufliegern in steilem Gelände, einige Tropflöchlis, Schuppen und Risspassagen lockern das ganz angenehm auf.

Facts Ranxerox:

  • UIAA: 7a
  • Exposition: Süd
  • Erstbegeher: M. Cambon, C. Ferrera 1983
  • Gestein: Kalk
  • Wandhöhe: 600m
  • Kletterlänge: 500 Meter
  • betse Zeit: Mai-Oktober
  • Absicherung: Stände und Zwischensicherungen gebohrt
  • Material: 12 Expressschlingen, evtl. Cams (05-1), Halbseile (ein Rückzug ist nicht an allen Stellen bzw. nur mit Materialverlust möglich).
  • Ausgangsort: Les Vigneaux
  • Anfahrt: Von Briancon nach l´Argentiére  la Bessée und weiter in Richtung Vallouise / Ailefroide. In les Vigneaus etwa 100 Meter vor der Kirche  ausgeschildert links hoch in Richtung Tete d´Aval. Hinter den Häusern geht die anfangs geteerte Straße in eine Schotterpiste über. Nach 2,8 Kilometer sind oberhalb eines Kletterblocks einige Parkmöglichkeiten.
  • Zustieg: Vom Parkplatz oberhalb des Blocks (Barthalay 1450 Meter) auf ausgeschilderten Pfad in Richtung „Source des Marcellins / Bois du Parapin“ und nach ca. 150 Meter an einer Verzweigung links bis zu einem Fahrweg. Noch wenige Meter hinauf, dann ein erstes Bachbett queren und unterhalb des Holzschildes „Tete d´Aval / Source des Marcellins“ bis zu einem zweiten schluchtartigen Bachbett. Auch dieses überqueren und an seinem linken Rand entlang aufwärts.. In der Folge wird nochmals ein Bachbett überquert zu einem haushohem Block auf der gegenüberliegenden Seite. Etwa 80 Meter nach einer Quelle rechts auf gut sichtbaren Pfad über den Hangrücken zur Basis  der Wand. Von hier unter den Wänden rechts an der Felsquelle vorbei  zu den Einstiegen vor einem großen Pyramidenförmigen Block (1h 30 Minuten)
  • Einstieg: DIe „Hebdo“ beginnt 20 Meter links des pyramidenförmigen Blocks und führt über die geneigte Rampe. Die „Ranxerox“ startet rechts- Initialen angeschrieben.
  • Abstieg: Die Abseilpiste führt im Mittelteil spektakulär über das Riesendach (Route „Hebdo“ 45 Minuten, „Ranxerox“ 1h30 Minuten). Weriter zum Parkplatz über Aufstiegsweg.

 

normal_rankxeroxrel
Wandübersicht Ranxerox

 

 

100-1.jpg
Ranxerox Tete d´Aval

105

106

108

109

%d Bloggern gefällt das: