Licht und Schatten

Licht und Schatten

Nachdem ich beinahe alle Routen in der Festkogel-Südwand geklettert bin, zählt Licht und Schatten neben der „letzten Ölung“ und der „Mordillo“ für mich persönlich zu den 3 schönsten und lohnendsten in dieser Wand. Nachdem wir noch bei dichtem Nebel den Einstieg zur Tour erreichten, und sich die Temperaturen dementsprechend in Grenzen hielten, konnten wir die erste Seillänge perfekt zum Einklettern bzw. Aufwärmen nutzen.
Seillänge um Seillänge ein wahrer Genuss. Bei der Crux handelt es sich um eine heikle Plattenstelle, bei welcher einiges an Balancegefühl gefragt ist. Die meisten Passagen sind zwingend frei zu klettern. Der Bombenfels und die schöne Linienwahl machen diese Route sicherlich zu einer der besten im Gesäuse in dieser Schwierigkeit.
Fazit: mega coole Linie und definitiv eine Wiederholung wert!

Facts Licht und Schatten:

  • UIAA: 8- (7+obl.)
  • Wandhöhe: 300m
  • Exposition: Süd
  • Ausgangspunkt: Kölblwirt, 880m
  • Zustieg: Vom Kölblwirt über den markierten Wanderweg in Richtung Heßhütte und Hochtor. Nach ca. 1 Std. erreicht man die kleine Almfläche der „Unteren Koderalm“ – hier vom Wanderweg links abzweigen und den markierten Weg richtung Schneeloch und Festkogelkar aufsteigen, bis sich dieser nach rechts zum vorgelagerten „Rinnerstein“ wendet. Linkshaltend in das Kar unter der Festkogel-Südwestwand
  • Abstieg: Vom Gipfel über den Grat nordostwärts absteigen und rechts (ostwärts) in das Festkogelkar, das in einem Rechtsbogen zum markierten Wanderweg führt, der vom „Schneeloch“ herunterführt. Über diesen zum Zustiegsweg und zurück zum Kölblwirt.
  • Erstbegehung durch M. Strimitzer, E. Gritsch ’93
  • Sportklettercharakter, senkrechte Wandkletterei

Topo: TOPO

 

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IMG_1495 Abseilen über den rechten Wandteil

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