Luna Nascente

Luna Nascente

 

Nachdem wir unseren Camper fertig gepackt hatten, starteten Patrick und ich die Reise am 01.09.2017. Nach ausführlichem Studium sämtlicher Wetterberichte einigten wir uns schnell hinsichtlich des ersten Gebietes, nämlich dem Val di Mello. Eigentlich wäre dieses Gebiet nicht auf unserer Wunschliste gestanden, jedoch waren wir letztendlich sehr froh darüber, dass es zu diesem Zeitpunkt zumindest ein Gebiet gab, welches nicht von der Schlechtwetter-Front betroffen war. Risse, Verschneidungen und Platten im feinsten Granit. 2 Sätze Friends und Motivation bis zum Himmel. Ereignisreichen, anspruchsvollen und  ausgefüllten Klettertagen stand somit nichts mehr im Wege.´Am ersten Tag beschlossen wir einstimmig, den Klassiker  „Luna Nascente“ als Kennenlern-Tour am SCOGLIO DELLE METAMORFOSI zu klettern.

“schönste Kletterei in den Alpen”, “eine Traumseillänge jagt die andere”…solch Lobeshymnen werden nicht selten über die Luna Nascente verbreitet, weshalb wir uns natürlich selbst ein Bild von der angeblich schönsten Tour im Val di Mello machen wollten.

Nahezu makellos und unglaublich ästhetisch zieht die Luna Nascente durch den prallen Plattenpanzer. Es ist der Ultra-Klassiker im Mellotal schlechthin! Bis zur vorletzten Seillänge lässt sich die Route auch perfekt mit mobilen Sicherungsgeräten quasi „zupflastern“.

Facts Luna Nascente

  • UIAA: 7
  • Exposition: Süd
  • Kletterlänge: 300m
  • Erstbegeher:Antonio Boscacci, Mirella Ghezzi, Graziano Milani am 03.09.1978
  • Zustieg: Vom Beginn des Val di Mello dem Weg taleinwärts folgen bis zu dem kleinen See mit Riesenblock im Bach. Hier zieht links ein deutlicher Weg in den Wald, der teilweise mit Steinmännern und rot-weisser Farbe markiert ist. Dieser führt steil durch den Wald hinauf zum Einstieg (ca. 1 h vom Eingang des Val di Mello).
  • Abstieg: Vom Ausstieg nach rechts durch den Wald aufwärts, bis rechts eine Rinne mit Steigspuren hinabführt. Achtung, das ist ein Verhauer, hier nicht hinab, sondern noch über eine plattige Stufe aufwärts zu einer Wiese mit Lärchen. Hier bei aufgestellten Granitplatten nach rechts einem deutlichen Weg in eine Rinne hinab. In einem Bachbett muss man nochmal nach rechts aus diesem hinaus und rechts haltend abwärts (Markierungen) zum Einstieg (30 – 45 Minuten).
  • Charakter: Einige Normalhaken sind vorhanden, vor allem die Standplätze sind meist schon gut eingerichtet
  • Topo: TOPO

 

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