Boomerang

Boomerang

Bei der Boomerang handelt es sich um einen der großen Klassiker im Sarcatal. Die Boomerang folgt der logischen Linie durch die unendliche Plattenzone und bietet abwechslungsreiche Kletterei bis zum unteren 6.Schwierigkeitsgrad. Etwa in Wandmitte befindet sich eine sichelförmige Verschneidung, die von der Ferne aussieht wie ein Boomerang. Mittlerweile wurden die Stände von Heinz Grill teilweise mit Ringhaken saniert, dazwischen ist die Absicherung aber immer noch ziemlich abenteuerlich.

Achtung beim Ausstieg:  nachdem man die lange botanische Rampe im letzten Wandviertel erreicht hat, folgt man dieser  einer großen Linksschlaufe auf einen Absatz mit Bäumen . Von hier keinesfalls gerade hoch (Verhauer), sondern 2 – 3 Seillängen horizonal nach links und schließlich ca. 5 Seillängen wieder nach oben zum Ausstieg.

Wir entschieden uns für den „Verhauser“ welcher über brüchiges Gelände im 6.Grad (teils Normalhaken, Schlingen) links ziehend zum Ausstieg führt. Zwar brachte diese „Variante“ den wahrlichen alpinen Flair in diese Route, jedoch ist aufgrund der Brüchigkeit und der teils starken Vegetation eher davon abzuraten.

Fazit: lohnende, lange Route im gemäßigten Schwierigkeitsbereich, welche eine solides „Routenfindungsgespür“ erfordert.

Tipp: Zustieg über San Giovanni (ca. 6 km oberhalb von Arco). Man fährt auf einer Teerstraße Richtung Padaro über Serpentinen bis zum Ortsschild San Giovanni hinauf. Von hier zu Fuß nach rechts über einen Waldweg, anschließend immer links haltend, bis zur Abbruchkante des Monte Casale (Steinmann und rote Markierungen). Nun führt ein steiler Pfad durch einen bewaldeten Abhang zu einem Geröllfeld hinab .

Hier nach links, den Markierungen bis zum Wandfuß folgend. Der Einstieg befindet sich ungefähr in Falllinie der markanten Verschneidung des Bommerangs, rechts eines brüchigen Pfeilers (von San Giovanni ca. 1, 5 Stunden).

Facts-Boomerang

  • UIAA: 6 (6- obl.)
  • Wandhöhe: 850m
  • Exposition:
  • Material: 12 Expressen
  • Erstbegeher: Furlani, Chini, Degasperi, Mazzalai 1979
  • Ausgangspunkt: Von St. Giovanni ca. 50 Minuten (rote Markierungen zum Schluss – anschließend Weg nach unten (Steinmann)
    Der Einstieg ist mit einem blauen „S“ gekennzeichnet
  • Abstieg:

    Im Wald ziemlich weit hoch, bis auf Höhe Wandfuß des grauen Turm links. Nach links queren, man sollte irgendwann auf einen Pfad mit reichlich vielen roten Markierungen stoßen. Diesen unterhalb des Wandfußes des Grauen Turms verfolgen, bis man auf einen Forstweg kommt. Diesen abwärts zurück zum Ausgangspunkt.

Topo: TOPO

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