Wilder Kaiser – Klettern auf der Fleischbank

Wilder Kaiser – Klettern auf der Fleischbank

Fleischbank

Rebisch- Risse“ – Fleischbankpfeiler

klettern im wilden Kaiser:
Im September 2015 war es nun endlich soweit: nach einer 5-wöchigen Kletterpause aufgrund einer Knieoperation (Meniskus), musste natürlich einiges „nachgeholt“ werden.  Dementsprechend lang war unsere „To-Do“- Liste. Ganz oben standen hierbei die berüchtigten „Rebitschrisse“ am Fleischbankpfeiler

Aufgrund der recht speziellen Kletterei (Körperrisse) und der teilweise schlechten Absicherbarkeit trotz der eher moderaten Kletterschwierigkeiten nicht zu unterschätzen. Gehörte lange zu den schwierigsten Kaisertouren.
Die letzte Schlüssellänge kann in den letzten 10 Metern nicht abgesichert werden (Körperriss). Dieser ist entweder innen oder außen (Piaz) kletterbar. Ich persönlich wählte die zweite Variante, welche ich währenddessen bereits bereute (etwas abgeschmiert)
Alles in allem bleibt mir diese Tour mit Sicherheit auf ewig in Erinnerung.

(Wilder Kaiser – Kletterrouten)

Facts:

  • UIAA: 6+
    [7+, bzw. 6/A0 (E5-) – davon eine Stelle 6, die nicht abgesichert werden kann, eine Stelle 7+ oder A0 (Seilzugquergang, frei 7+). Der Direkteinstieg (Brandlereinstieg) ist etwa 7-/A0 – (je nach Hakensituation allerdings evtl. auch A1), frei 8+]
  • Wandhöhe: 300m
  • Exposition: SO
  • Erstbegehung durch Matthias Rebitsch, Sepp Spiegl 1946?
  • Charakter: sehr alpin

Topo: TOPO

r1

 

 

 

„Rebitsch-Spiegel“ – Fleischbank Ostwand

Definitiv ein weitere Klassiker in diesem Gebiet. Nachdem wir bereits eine Route der beiden Legenden, M. Rebitsch und S. Spiegl, geklettert sind, war klar, dass auch diese in unser Tourenbuch gehörte.
Nach einem  Kaltstart in der ersten SL (etwa 7 Grad) konnte wir die nachfolgenden Längen durchaus genießen, wobei die Linie trotz Sanierung nicht zu unterschätzen ist.
Fazit: Nachklettern lohnt sich!

Facts:

  • UIAA: 7- (6+ obl.)
  • Wandhöhe: 300m
  • Exposition: SO
  • Erstbegehung durch M. Rebitsch und S. Spiegl im Juni 1946
  • Charakter: alpin
  • Talort: Grisenau

 

„Schmuckkamin“ – Fleischbank

  • UIAA: 7+
  • Wandhöhe: 300m
  • Exposition: O
  • Erstbegehung durch Marcus Schmuck, R. Bardodej, H. Pollack am 26.6.1949
  • Charakter: alpin
  • Talort: Grisenau

Topo: TOPO


 

„Dülfer“

Bei meiner ersten „Koasa“-Tour handelt es sich um den absoluten Top-Alpinklassiker in den Ostalpen, nämlich der „Dülfer“. Nicht umsonst darf sich diese Tour als „Pausetour“ rühmen. Abwechslungsreiche Kletterei, kombiniert aus Rissen, Verschneidungen und Platten. Ein absolutes MUSS für jeden Alpinisten unter uns!

Facts:

  • UIAA: 6 (5+ obl.)
  • Wandhöhe: 445m
  • Exposition: O
  • Erstbegehung durch H. Dülfer udn W. Schaarschmidt am 15. Juni 1912
  • Charakter: alpin
  • Zustieg: Von der Griesener Alm in Richtung Stripsenjoch bis in den „Wildanger“, das ist ein Flachstück vor der letzten Steigung zur Hütte. (Abzweigung des Eggersteiges in Richtung Ellmauer Tor). Auf ihm in die Steinerne Rinne und durch diese auf teilweise in den Fels gehauenem Weg hinauf, bis auf ca. 1850 m ein auffälliges balkonähnliches Band nach rechts in die Fleischbank- Ostwand zieht.
  • Abstieg: Vom Gipfel nach Westen durch ein steiles Rinnensystem hinab (II, Schöllhornrinne) und auf deutlichen Trittspuren nach links empor in die Scharte zwischen Christaturm und Hinterer Karlspitze- Abseilpiste (rote Markierung)
  • Talort: Grisenau

Topo: TOPO

dülfer fleisch 1

dülfer fleisch
6.SL

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